Es hat uns schon sehr enttäuscht, dass der Landeselternrat des Landes Sachsen-Anhalt, entgegen der ursprünglichen Festlegung, von einer Beteiligung am Kulturkonvent ausgeschlossen wurde. Es ist schon erstaunlich, dass ein wesentlicher Inhalt der Diskussionen im Kulturkonvent, der in der nächsten Woche seine Arbeit aufnimmt, die kulturelle Bildung in den Schulen unseres Landes darstellt.
In einer lapidaren Randnotiz auf die Nachfrage unserer Geschäftsstelle im Kultusministerium steht, dass der Landeselternrat leider keine Berücksichtigung fand. Hier diskutiert nun der Landesseniorenrat über die kulturelle Bildung unserer Schülerinnen und Schüler im Land. Leider erhielten wir bisher keine weitere Information aus dem Kultusministerium oder dem Landtag hierzu.
Das kann doch nicht ernst gemeint sein, oder doch? Was hat die ehrenamtliche Arbeit des Landeselternrates für einen Wert? Ist eine Mitarbeit nicht gewünscht?



2 Kommentare
Kommentar schreibenSolange es im Landeselternrat Mitglieder gibt, die nicht die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in diesem Gremium erfüllen, ja nicht einmal Kinder in der Schule haben,
wundert es mich nicht das über Schule und Bildung der Sniorenbeirat mit Entscheidet
Ich bin zum ersten Mal auf dieser Seite des LER und war doch sehr erstaunt über den Bericht bzw. die Tatsache des Ausschlusses aus dem Kulturkonvent. Da ich selbst Elternsprechern bin, weiß ich wie wichtig Vertreter mit “Bodenhaftung” sind. Wer soll also besser über Bildung in den Schulen reden können als Eltern die täglich den Anforderungen Ihrer Kinder (Zeit, Zuwendung, Förderung) und Ihrer Arbeit gerecht werden müssen. Was sind also die Voraussetzungen für dieses Gremium?
Es ist gut den Seniorenrat dabei zu haben. Deutlich wichtiger aber sind die Elternvertreter. Allerdings ist ein Elternvertreter ohne schulpflichtiges Kind ebenso ein schlechter Scherz (es sei denn dass die Kinder die Schule erst in den letzten Jahren verlassen haben).