Auf Initiative des Ministeriums für Gesundheit und Soziales wurde ein Netzwerk aus verschiedenen Interessengruppen geschaffen, mit dem Ziel Betroffenen erste Hilfe- und Anlaufstellen aufzuzeigen. Es sollen hier alle Formen der Essstörungen einbezogen werden. Einmal im Jahr findet eine entsprechende Sitzung statt, in der Vorträge gehalten und Erfahrungen ausgetauscht werden. In diesem Jahr nahm erstmals auch der Landeselternrat an einem Netzwerktreffen teil.

Wenngleich auch eine Fülle an Informationen, insbesondere über das Krankheitsbild „Essstörung“ sowie den Behandlungsablauf in Erfahrung gebracht werden konnten, so zeigt sich das eine Zusammenarbeit mit Schulen bisher nicht stattgefunden hat. Oftmals wird die Erkrankung nicht erkannt, oder aber die ersten Anlaufstellen (Magdeburg und Halle) sind zu weit entfernt. Es ist daher nach Ansicht des Landeselternrates nicht nur notwendig in den Schulen weiterhin über gesunde Ernährung zu reden sondern auch Informationen und Aufklärungsarbeit in Bezug auf Essstörungen im Allgemeinen zu gewährleisten.

Zum weiteren Auf- und Ausbau des Netzwerkes sind hier noch Ideen für die erfolgreiche Arbeit gefragt.